José Gallardo

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Seit März 2020 lebst Du mit der Pandemie – wie hat sich Deine Arbeit verändert und was empfindest Du im Rückblick?

Die Pandemie fordert uns sehr und auch mich in meiner Arbeit. Es gibt meist positive, aber auch kritisch anzumerkende Situationen. Selbstverständlich hatte ich durch den Lockdown mehr Zeit zu lernen und mich mit Werken intensiv zu beschäftigen. Als Künstler will ich auf die Bühne und vor Publikum konzertieren. Ich finde gerade in der schweren Zeit ist es wichtig die Menschen mit unserer Musik abzulenken und zu ermutigen.

Was hat Dir in dieser schweren Zeit geholfen, Dich selbst zu motivieren, durchzuhalten und weiter zu machen?

Das Schöne ist, dass die Musik bei uns ist. Jeder eigengespielte Ton ist stärkend und schenkt mir die Hoffnung, dass es auch wieder gute Zeiten geben wird.

Seit November gibt es – wie schon ab März 2020, wieder komplette Einschränkungen für die Kulturbranche – Wie wirst Du mit den weiteren Maßnahmen, die es seit Anfang des Jahres gibt und die jetzt weiter verlängert wurden umgehen und welche Folgen haben diese für Dich?

Die Machtlosigkeit, dass sich die Politik nicht um uns Künstler kümmert, dass nicht Wege angeboten werden, damit wir nicht in ein existenzielles Desaster abrutschen.

Welche Folgen hätte es für die Kulturbranche und für Dich persönlich, wenn es weitere Verlängerungen bis in den März oder sogar Ostern geben würde?

An dieser Stelle würde ich gerne Theodor Heuss zitieren, und zwar „Mit Politik kann man keine Kultur machen, aber vielleicht kann man mit Kultur Politik machen“

Welches Projekt kannst Du im Rückblick seit März 2020 für Dich selber als wichtig erachten?

Jedes einzelne Konzert, welches tatsächlich stattfinden konnte.

Gibt es etwas Besonderes, worauf Du Dich persönlich besonders nach Corona freust?

Zu konzertieren, Freunde zu treffen, zu unterrichten, zu reisen…. Ich könnte auf diese Frage hin ein Buch schreiben. Ich wünsche mir die Ungereimtheit der Menschen zurück.

Was erwartest Du für Dich in 2022?

Eine neue Normalität mit weniger Flügen, keine Masken, mehr Umarmungen und live Musik.

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