„Sehnsucht nach einer unbekannten Heimat“

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn

15. Juli 2021 – 

Kinostart für den deutschen Dokumentarfilm 

„Sehnsucht nach einer unbekannten Heimat

der deutsche Dokumentarfilm ist das Debüt des Münchner Regisseurs, Holger Gutt

und der Filmmusik mit Ohrwurm-Garantie vom Klassik-Komponisten Andreas Begert.

Am 11. Juli 2021 ab 13.30 Uhr feiert die komplett eigenfinanzierte Produktion in allen drei Sälen der ASTOR Film Lounge im ARRI Kino München Premiere.

Trotz der großen Filmflut durch die Corona bedingten Kino-Schließungen, kann sich der „Independent Film“ einen der begehrten Termine nach der Wiedereröffnung sichern.

Und nicht nur das:

Zwei der drei Vorstellungen mit anschließendem Q&A sind bereits ausverkauft 😊
Es gibt nur noch einzelne Rest-Tickets.

Zugegeben, der Titel könnte eine romantische Reise-Doku vermuten lassen.
Doch Fehlanzeige!
Die Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet vielmehr ein Roadmovie mit Tiefgang und Filmmusik mit Ohrwurm-Garantie vom Klassik-Komponisten Andreas Begert.

Aber von vorne:

Geboren und aufgewachsen ist Holger in einem Vorort von München.
Doch ein “echter Bayer” ist aus ihm in fast 30 Jahren nicht geworden.
Seine Eltern sind es auch nicht.

Aber braucht es dafür wirklich über Generationen hinweg vererbte Lederhosen und Schweinsbraten-Rezepte?
Wie kann Heimatgefühl sonst entstehen?

Als diese Fragen Holger nicht mehr loslassen, startet er kurzerhand einen Roadtrip in das Land seiner Vorfahren.

1600 Kilometer quer durch Europa, gemeinsam mit seinem Vater.
Eine Reise, die ihr Leben verändert und einer ganzen Generation aus der Seele spricht.

Vom Trachtenumzug bis zum Heimattreffen, bei den ersten Annäherungsversuchen mit der Kultur und Geschichte seiner Vorfahren, lässt sich Holger auf alles ein.

Doch all das kann seine Sehnsucht nach einem Heimatgefühl nicht stillen und seine Fragen nicht beantworten.
Seine große Hoffnung:
Eine Reise nach Siebenbürgen in Rumänien.

Der Roadtrip nimmt uns mit ins malerische Hermannstadt und das lebendige Kronstadt von früher und heute.
Wir gleiten durch die eindrucksvolle Berglandschaft des Transfăgărășan, während wir mit Holger und seinem Vater im Auto lachen und über Lebensansichten diskutieren dürfen.
Dabei überraschen sie immer wieder mit herrlich nachfühlbarer Situationskomik.
Mehr und mehr lernen die beiden übereinander und voneinander.
Wir können spüren, wie sich die Beziehung zwischen Vater und Sohn Stück für Stück verändert.

Eine cineastische Kamera und die spürbare Nähe zu den Protagonisten geben den Zuschauerinnen und Zuschauern das Gefühl, mit ihnen im Auto zu sitzen.
Da will man am liebsten gleich selbst einen Roadtrip starten.

Angekommen in dem siebenbürgischen Ort Weidenbach, werden für Holger die Schauplätze aus den Erzählungen seiner Eltern plötzlich zu eigenen, realen Erfahrungen.

Als sie schließlich vor dem mittlerweile von Fremden bewohnten Elternhaus des Vaters stehen, kommt es zum Konflikt:
Während bei Holger die Neugier wächst, sieht sich sein Vater zunehmend mit seiner Vergangenheit konfrontiert.

„Sehnsucht nach einer unbekannten Heimat“ ist weit mehr als eine persönliche Suche nach Heimat.

Der Film öffnet für Zuschauerinnen und Zuschauern den Raum, sich in den Fragen und Gedanken des Protagonisten selbst wiederfinden zu können.

Ganz besonders bei den Generationen, die als Nachkommen von Heimatvertriebenen und Migrantinnen und Migranten zwischen zwei Kulturen aufgewachsen sind.
Ein allgegenwärtiges Thema in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt.

Weitere interessante Artikel

Übersetzen »
X